Frontalaufnahme von Scheitholz über die komplette Fläche

Brennstoff

Das Bild zeigt über die komplette Fläche Scheitholz. Die an sich nie identischen Abmessungen der Holzscheite, deren unterschiedliche Anordnung für die Aufschichtung und die von einander abweichenden Holzfasern beziehungsweise »Jahrgänge« der Holzschnitte, lassen deutliche Helligkeitsunterschiede erkennen und wirken fast wie eine einheitliche Oberfläche, zeigen aber zeitgleich eine heterogen anmutende Textur.
Scheitholz sind in Längsrichtung gespaltene Stammholzabschnitte, in der Regel von Bäumen mit einem Mindestdurchmesser von circa 30 Zentimetern, die heutzutage vorwiegend als Brenn- oder Feuerholz verwendet werden. Das Spalten erfolgt in der Regel mit einem Spalthammer und entsprechenden Spaltkeilen. Die Abschnitte der Baumstämme, die zuvor auf eine Länge von 30 bis 35 Zentimetern zurecht gesägt wurden, werden zum Spalten auf einen Hackklotz oder andere geeignete Unterlagen gestellt. Alternativ werden hydraulisch oder per Zapfwelle unterstützte Holzspalter eingesetzt, die an Traktoren befestigt direkt vor Ort zum Einsatz kommen. Einzelne Stücke werden Holzscheite genannt.
Aufgenommen aus Zeiten, wo Scheitholz noch unbewacht gelagert werden konnte.